Handball Bad Salzuflen zu Gast bei TG Hörste

Zu einer für uns ungewohnt späten Uhrzeit traten wir am Samstagabend in Hörste an. Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass wir an diesem Tag nicht zu unserem gewohnten Spiel fanden. Wir hatten in der Abwehr nur wenig Zugriff, ließen dem Gegner zu viel Raum und schafften es selten, unsere gewohnte Kompaktheit aufzubauen. Gleichzeitig gestaltete sich unser Angriffsspiel schwierig: technische Fehler, unplatzierte Abschlüsse und eine insgesamt zu geringe Durchschlagskraft verhinderten, dass wir früh in einen Rhythmus kamen.
Trotz dieser Probleme gaben wir uns nicht auf. Zwar lagen wir zwischenzeitlich mit 11:7 (23´) zurück, doch wir kämpften uns bis zur Halbzeitpause wieder auf 12:11 heran. Dieses Aufbäumen gab uns Hoffnung für die zweite Halbzeit.
Auch nach Wiederanpfiff blieben wir immer wieder in Schlagdistanz und hielten das Spiel offen – jedoch fehlte uns über das gesamte Spiel hinweg das nötige Tempo nach vorn. Wir nutzten kaum die Gelegenheit, schnelle Angriffe oder konsequente erste Wellen zu laufen, und machten es dem Gegner damit zu leicht, sich defensiv zu ordnen. Zudem konnten wir unsere Chancen in den entscheidenden Momenten nicht verwerten: Gleich mehrere Möglichkeiten, das Spiel zu drehen, ließen wir ungenutzt.
Besonders bitter war, dass wir kurz vor Schluss noch einmal auf 22:21 (57´) herankamen, es aber nicht schafften, diesen Schwung mitzunehmen. Stattdessen leisteten wir uns weitere Fehlwürfe, die die Gastgeber konsequent bestraften. So mussten wir uns letztlich verdient mit 25:22 geschlagen geben. Insgesamt fehlten uns Kraft, Entschlossenheit und die Willenskraft, um das Spiel vollständig an uns zu reißen.
Trotz allem möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die uns vor Ort unterstützt haben und bis zum Ende hinter uns standen. Eure Unterstützung bedeutet uns viel!
Bereits am Sonntag, den 30.11., um 17:00 Uhr treten wir erneut auswärts an – diesmal gegen den SC DJK Everswinkel. Wir freuen uns über jede Unterstützung und laden euch herzlich ein, vorbeizukommen und uns anzufeuern.
Bis dahin, Eure 1. Damen