Erfolgreicher Heimauftakt trotz ungewohnter Bedingungen

Unser erstes Heimspiel der Saison fand dieses Mal ungewohnt um 18:30 Uhr statt.

Grund dafür war das vorherige Auswärtsspiel der gegenerischen A-Jugend von TG Hörste, deren Spielerinnen zur zweiten Halbzeit nachreisten. Trotz der ungewohnten Anwurfzeit konnten wir uns auf unsere Fans verlassen – die Halle war gut gefüllt und die Unterstützung von der Tribüne war von Beginn an spürbar. Das gab uns zusätzlich Motivation, unsere Heimstärke zu zeigen und die ersten beiden Heim-Punkte einzufahren.

Der Start gelang uns gut, und wir konnten uns zunächst eine Führung erspielen. Mit 12:9 ging es in die Halbzeitpause.

Allerdings machte uns die offensive 5:1-Abwehr von Hörste das Leben schwer. Immer wieder wurden wir zu technischen Fehlern gezwungen und ließen zudem einige gute Torchancen ungenutzt. Hörste blieb dadurch in Schlagdistanz. In der 39. Minute wurde es beim Stand von 15:14 noch einmal richtig eng.

Doch genau in dieser Phase zeigte sich unsere Stärke als Mannschaft. Unsere volle Bank ermöglichte es uns, immer wieder frische Kräfte zu bringen und mit neuem Elan gegen die offensive Abwehr anzukämpfen. Wir fanden zunehmend bessere Lösungen und konnten uns wieder absetzen. In der 44. Minute erzielte Lotta Bruns das wichtige 19:15.

Auch individuell konnten wir immer wieder Akzente setzen. Viola Jacobsmeier übernahm mehrfach Verantwortung und sorgte mit wichtigen Aktionen dafür, dass wir in den entscheidenden Momenten ruhig blieben. Finja Tinnemeier erzielte einfache und wichtige Tore aus dem Rückraum, während Lara Kleine auf Außen ihre Chancen konsequent nutzte und sich gleich mehrfach auszeichnen konnte.

In der Schlussphase ließen wir dann nichts mehr anbrennen. Viola Jacobsmeier setzte in der 59. Minute mit dem Treffer zum 26:21 den Schlusspunkt.

Damit war der erste Heimsieg perfekt! Es war sicherlich nicht unser fehlerfreistes Spiel, aber gerade in den schwierigen Phasen haben wir gezeigt, was uns als Mannschaft auszeichnet: eine volle Bank, gegenseitige Unterstützung und der Wille, gemeinsam immer wieder die richtige Lösung zu finden. 26:21 – zwei Punkte bleiben in Aspe!

Nun heißt es, den Schwung mitzunehmen: Nächste Woche geht es am Sonntag auswärts nach Königsborn. Dort wollen wir an die Leistung anknüpfen und die nächsten zwei Punkte holen!